Diese Woche erhielten wir eine ganz liebe Nachricht von den Stadtstreichern, die in den Osterferien den Industriehof für ihre Speyersafari nutzten und uns als Dankeschön ein paar tolle Bilder gesendet haben.

Hier die Nachricht:
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Liebes Industriehof Team,

Im letzten Moment hat der I-Hof den Kindern in Speyer die Osterferien gerettet. In den zwei Wochen vor und nach Ostern konnten die Stadtstreicher mit der Speyersafari den Kindern ermöglichen, Kunst zu erleben und ihre Umwelt zu erfahren. Wir durften unseren Bollerwagen und das Material lagern, das Außengelände als Arbeitsplatz nutzen und von hier aus die Umgebung erkunden. Der ursprünglich geplante Innenstadtbereich war leider für eine solche Veranstaltung gesperrt.

Auch der Rheindamm bot ausreichend Platz und Inspiration für die kleinen Staffeleien. Auf dem Weg zum Einkaufen machte der Anblick der konzentrierten Nachwuchskünstler vielen Menschen eine kleine Freude. Farbenprächtige Gemälde sind entstanden, Freundschaften wurden geschlossen, besondere Orte entdeckt – bei wirklich jedem Wetter konsequent draußen. Dabei fühlten wir uns immer willkommen bei den „I-Hoflern“. Sie halfen uns sehr fürsorglich dabei, das nicht gerade kindgerechte Terrain der historischen Anlage trotzdem sicher zu erforschen. Die Weitläufigkeit des Areals bot uns ausreichend Raum für viel Abstand und ermöglichte dennoch ein Gefühl der Nähe.

Die spanische Künstlerin Lara Gazapo führte die Kinder in die Kunstgeschichte ein und begeisterte mit Inspirationen großer Vorbilder. Ganz nebenbei lernten wir Spanisch und die universelle Sprache der Kunst. Mit der Stadtführerin Dora Dinse ging es in die Umgebung und wir entdeckten die Stadt aus der Entfernung. Das Panorama ihrer Türme aus unterschiedlicher Perspektive begleitete unsere Streifzüge und wurde schnell zum beliebten Motiv. Fabienne Giro war unsere Entdeckerin: Sie führte die Expedition auf den Schuttberg am Ende des Industriehofes an. Die vielen faszinierenden Fundstücke regten zu phantastischen Spekulationen und Konstruktionen an. Anne-Sophie Grünnagel bot die Möglichkeit spielerischer Schauspielerfahrung an und konnte mit einfachsten Mitteln Räume für (Selbst-)wahrnehmung und Verarbeitung von Erfahrungen schaffen. In kleinen Szenen improvisierten die Kinder zum Thema Rapunzel und schufen erstaunlich Tiefsinniges zu Themen wie Einsamkeit und Isolation (und wachsenden Haaren…).

Das Programm war ein wichtiges Experiment in Zeiten von Corona:

kleine Gruppen an frischer Luft erwiesen sich als relativ risikoarm und zugleich sehr effektiv für die Entwicklung von Sozialkompetenz und Selbstbewusstsein, die Entlastung der Betreuungsinstitutionen und den Bildungsfaktor für die Kinder. Sie zu stärken ist eine Investition in unser aller Zukunft. Der I-Hof hat das verstanden. Wir danken euch dafür und freuen uns auf unseren nächsten Besuch bei euch!
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Wir sagen: Danke, dass Ihr da wart und hoffentlich bis ganz bald!

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